VariaLight DT

Leitfaden


Konventionelle und indikationsspezifische Beleuchtung, Fluoreszenzdiagnostik und Lichttherapie (PDT) sind Methoden, die bislang nur mittels mehrerer verschiedener spezieller Beleuchtungs- und Betrachtungssysteme nutzbar waren. Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten INSTI-Projektes wurde im Gründungszentrum für Biotechnologie und Medizin, dem Science-Park Würzburg ein neuartiges Lichtsystem entwickelt, welches einfach handhabbar und in kompakter Form für eine Vielzahl von Diagnose- und Therapieverfahren einsetzbar ist. z.B. für die

  • Lichttherapie (PDT)
  • Fluoreszenzdiagnostik
  • Epilumineszenz- und Topographiebetrachtung
  • konventionelle Beleuchtung

Hauptanwendungsgebiete:

Visualisierungshilfsmittel im Rahmen der Diagnose und Therapie (insb. der Lasertherapie)

  • pigmentierter und nicht-pigmentierter Hautveränderungen
  • von Gefäßveränderungen
  • des Hautreliefs

Fluoreszenzdiagnostik (FDAP)

Unter Verwendung von Aminolävulinsäure ist es möglich, neoplastisches oder entzündlich verändertes Gewebe deutlich sichtbar von der gesunden Haut abzugrenzen. Das Lichtsystem VariaLight DT wurde so ausgelegt, dass es insbesondere für die Fluoreszenzerkennung der mittels Aminolävulinsäure induzierten Porphyrine geeignet ist.

Hauptanwendungsgebiete:

  • Detektion und Abgrenzung epithelialer Tumore
  • Verlaufskontrolle bei der Tumortherapie
  • Positionierungshilfsmittel im Rahmen der Lichttherapie (PDT)
  • Überprüfung des Vorhandenseins einer ausreichenden Porphyrinbiosynthese in den Läsionen vor der Lichttherapie (PDT)

Lichttherapie (PDT)

Im Rahmen der PDT kann das Bestrahlungssystem VariaLight DT hinsichtlich spektraler Zusammensetzung und Leistungsdichte optimal an die Absorbtionscharakteristik und die Wechselwirkungsmechanismen photosensibler Substanzen (z.B. induzierte Porphyrine) angepasst werden.
Das Lichtsystem VariaLight DT wurde als breitbandiges Bestrahlungssystem so konzipiert, dass bei Verwendung des speziell entwickelten Bestrahlungsobjektives in Kombination mit einem dem Stand der Wissenschaft entsprechend ausgestatteten Filterrad eine variabel und effizient einsetzbare Phototherapielichtquelle zur Verfügung steht.
Zur sicheren Verlaufskontrolle und zum Monitoring des Ausbleichprozesses der Porphyrine am Bestrahlungsort kann - unter Beibehaltung der Bestrahlungsgeometrie - jederzeit in den Fluorezenz-Mode umgeschaltet werden!

Hauptanwendungsgebiete der Lichttherapie:

  • Präkanzerosen
  • oberflächliche Hauttumore
  • Warzen